Klosterstollen Barsinghausen
 

Gleisbau

1300 m neues Gleis für den Klosterstollen

Am 19. Februar 2009 wurden die Umbauarbeiten am Klosterstollen nach nur 35 Tagen erfolgreich abgeschlossen.

Damit sind seit dem alle Einfahrten wie gewohnt möglich, auch die besonders beliebten Schul- und Kindergeburtstags-Einfahrten.


Im Jahre 2009 wurde auf dem abgefahrenen alten Gleis vom Typ S10, nach dem hier aufgezeigten Prinzip, in 35 Tagen neues Gleis vom Typ S14 verlegt.


Die Gleisjoche habe eine Länge von jeweils 8 m. Über die hier zusehenden Haltewinkel werden die Gleise geführt.
Zusätzlich sind noch Gummiplatten untergelegt, um das Fahrgeräusch zu dämpfen.


Die erste Teillieferung an Gleisbaumaterial erfolgt über Interfer Stahl GmbH Dortmund, die genau wie die in Barsinghausen ansässige Delta Stahl zur Knauf Gruppe gehört.


Jedes Paket enthält 45 Schienenprofile zu 8 m und wiegt 5040 kg.


Die hier zu sehende Teilmenge reicht für 360 m Gleis, davon wurden jeden Tag 40 m verbaut.


Das Übergangsstück von S10 auf das neue S14 Profil.


Die Gleisjoche wurden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern (Grubenführern) mit Unterstützung der Helfer montiert.
Die Montage selbst geschah im Zechensaal auf einem Transportwagen.

•So wurden im Zechensaal mit den Übergangsstücken 164 Gleisjoche montiert bestehend aus:

•328 Stück Profilen

•2600 Schwellen

•10400 Gleisklammern (Frösche)

•10400 Schrauben mit Muttern und Federringen

•1000 Positionierungswinkel




Auf dem Montagewagen werden die fertigen Gleisjoche zum Kran gebracht.


Die Joche werden mit Ketten angeschlagen und vom Montagewagen abgehoben,


über die Gleistransportwagen geschwenkt und abgesenkt.


Vor dem Verlegen der Gleisjoche muss das Laufwerk geraubt werden.


Die selbst konstruierte und gebaute Kranlokomotive, deren Basis eine EL9 ist, wird am Ende des zuvor verlegten neuen Gleisabschnittes positioniert. Zum Schutz der Federung wird die Lok zusätzlich auf den Schienen abgestützt.


Das Gleisjoch wird angeschlagen,


vom Transportwagen abgehoben und der Wagen darunter hinaus gefahren.


Das Gleisjoch wird auf das alte Gleis abgesenkt.


Letzte Anpassungen erfolgen mit einem schweren Hammer.


Verbinden der Gleisjoche mit Schienenlaschen.

•Für das Verbinden der 164 Gleisjoche wurden:

•660 Schienenlaschen

•1320 Schrauben mit Muttern, für die Schienenlaschen verbaut




Hier stehen bereits die nächsten Gleisjoche zum Einbau bereit.


Hier noch einmal eine Ansicht der Kranlokomotive.


Das Team, das den Einbau in 35 Tagen bewerkstelligt hat, versammelt sich zu einer ersten Fahrt auf dem neuen Gleis.


Gleich geht es in den Stollenmund hinein und die erste Personenfahrt auf dem neuen Gleis kann beginnen.

Fahren sie doch auch mal mit uns, auf dem neuen Gleis ein.

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